Klima- und Coronakrise

Die neueste Ausgabe meines Klimavortrages ist jetzt auf Youtube verfügbar (Englisch und Deutsch). Ich arbeite noch daran, alle Links und Referenzen einzufügen.

Die Details sind hier zu finden: Die Natur lässt sich nicht täuschen.

2 thoughts on “Klima- und Coronakrise

  1. Vielen Dank für diese Präsentation! Teile der Coronakrise sind nun auch die grossen finanziellen Löcher in all den Staatshaushalten. Eigentlich ist jetzt der logische Moment, eine ökologische Steuer (auf fossile Energieträger, knapp werdende natürliche Ressourcen etc.) einzuführen, um die Staatsdefizite abzubauen, die Klima-/Biodiversitätskrise abzufedern und eine langfristige Ökonomie zu sichern.

  2. Herzliche Gratulation, Herr Nordborg, zu diesem Vortrag! Es war spannend von A bis Z.

    Die Idee der Global Carbon Compensation GCC muss unbedingt weiter verfolgt und … besser heute als morgen … implementiert werden.
    Verglichen mit den heutigen zaghaften und total ungenügenden CO2-Abgaben hätte die GCC viele Vorteile:
    – einheitliches, einfaches System, nur 300 Firmen, die überzeugt werden müssten (allerdings sicher mit sehr viel Widerstand. Vor allem Staaten mit Öllobby würden viel Sand ins Getriebe streuen).
    – kann einfach an Messwerte und Zielerreichung angepasst werden.
    – weniger abhängig von politischem Windwechsel in Staaten. Beispiel US-Präsidentenwahlen 2016 und 2020.
    – ein oft gehörtes Argument würde hinfällig: Konkurrenznachteil, schwerer Schaden für die nationale Wirtschaft, wir als Land X können keinesfalls vorausgehen.
    – und, ähnlich: Wir, die kleine Schweiz sind nur für 0.1% des globalen CO2 verantwortlich, z.B. Blocher-Rede Albisgüetli, noch im 2020. (Die 0.1% sind ja ohnehin masslos untertrieben, das indirekte und das Finanzplatz-CO2 wurden nicht mitgerechnet). – Dem könnte man entgegenhalten, dass das System gerecht ist und alle entsprechend ihrem Fossilverbrauch beitragen, wenn das System global implementiert ist.
    – Die Messung und Fakturierung “an der Quelle” – statt bei allen Verbrauchern in Haushalten und Industrie etc. – ist genauer, einfacher und billiger.
    – Wir vermeiden eine riesige CO2-Bürokratie.
    – Betrug und double-counting werden schwieriger als mit dem heutigen System.
    – Die Rückverteilung per capita führt zu einem erwünschten, sinnvollen sozialen Ausgleich: Einwohner von Industriestaaten, vor allem Reiche, verantworten mehr CO2, sie zahlen entsprechend mehr. Personen mit kleinem Geldbeutel profitieren, gerade der globale Süden, der am meisten unter der Klimakrise leidet.
    – Damit wird das Verursacherprinzip berücksichtigt, ein sinnvolles marktwirtschaftliches Konzept. Das könnte man all denen entgegenhalten, die an jeder Ecke einen “Ökokommunisten” wittern.
    – Ein Teil der Rückerstattung sollte zweckgebunden erfolgen (erneuerbare Energie, Nachhaltigkeit).

    Ueli Hagnauer
    Dr. med. (pens.)
    Mitglied Klima-Grosseltern Schweiz, Koordinator Kanton Bern

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