The Cassandra Syndrome

My decision to study physics was based on the conviction that we live in an enlightened society, where the power of science to make quantitative predictions was generally accepted. Unfortunately, I was wrong. Our society does not value science. It values the results of science, if these can be used to make people rich. Physicists were popular because of the laser, the atomic bomb, and the transistor. When they started talking about limits to growth and climate change, their message was less appreciated.

But, as Galileo Galilei pointed out in 1615: “It is not within the power for practitioners of demonstrative sciences to change opinion at will, choosing now this and now that one; there is a great difference between giving orders to a mathematician or a philosopher and giving them to a merchant or a lawyer; and demonstrated conclusions about natural and celestial phenomena cannot be changed with the same ease as opinions about what is or is not legitimate in a contract, in rental, or in commerce.”

Or as Richard Feynman put it: “Nature cannot be fooled”.

“Climate change is now reaching the end-game, where very soon humanity must choose between taking unprecedented action, or accepting that it has been left too late and bear the consequences.” These are the words of eminent climate scientist and the scientific advisor to the Pope, Angela Merkel, and the European Union Prof. Dr. Joachim Schellnhuber. Perhaps we should start listening.

What you really need to know about climate change

It was a great pleasure to give a lecture on climate change, consequences, and actions at the University in beautiful Sønderborg. It finally gave me the opportunity to translate my presentation into English. The slides (as PDF) can be found here

What you really need to know about climate change

I working on a recording of the lecture.

sonderborg

 

Prädikat klimaschädlich

Medienmitteilung von fossil-free.ch und Artisans de la Transition:
Prädikat klimaschädlich
Studie zur Anlagepolitik der Schweizerischen Nationalbank

Freiburg/Zürich, 24. April 2018 Eine heute publizierte Studie der Artisans de la transition in Zusammenarbeit mit fossil-free.ch belegt die klimaschädliche Anlagepolitik der Schweizerischen Nationalbank SNB. Mit ihrem Aktienportfolio verantwortet sie höhere Emissionen als die Gesamtemissionen der Schweiz. Das Festhalten an einer CO2-intensiven Anlagestrategie kostet: Im Zeitraum 2015 bis 2017 hätte die SNB durch die Umschichtung ihrer klimaschädlichsten Anlagen in klimafreundliche Unternehmen ihr Ergebnis gemäss Berechnungen der ISS Ethix Zürich um 20 (sic!) Milliarden Franken verbessert (2013 – 2015: 4 Milliarden). Die Studie stützt die Forderung der Klimaallianz Schweiz nach einem Klimastresstest und deren Empfehlungen zu Klimarisiken, die gestern veröffentlicht wurden.

Das identifizierbare untersuchte Aktienportfolio der Schweizerischen Nationalbank (CHF 92 Milliarden oder 60% der Aktienanlagen der Bank SNB bei einem Gesamtvermögen von 843 Milliarden) verursachte im Jahr 2017 48,5 Millionen Tonnen CO2-Emissionen (Gesamtemissionen Schweiz : 48.3 Millionen Tonnen CO2).

Hätte die SNB die 7,4 Milliarden Franken, die sie in die am meisten CO2-emittierenden Unternehmen investiert hat, in sehr klimafreundliche Unternehmen reinvestiert, hätte sie die Emissionen ihres Aktienportfolios halbiert und dabei das Finanzergebnis der letzten drei Jahre (1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017) um 20 Milliarden Franken verbessert.

Diese Resultate bestätigen und übertreffen die im Dezember 2016 im ersten Bericht “USA-Finanzanlagen der Schweizer Nationalbank in fossile Unternehmen: Ein Desaster für Rendite und Klima” der Artisans de la transition veröffentlichten Zahlen.

Die SNB verwaltet ein Vermögen von 843,3 Milliarden Franken und damit mehr als die 1’700 beruflichen Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Der Einfluss der SNB bei der Ausrichtung des Finanzplatzes Schweiz auf die Ziele des Pariser Abkommens und den Verlauf der Energiewende ist deshalb immens.

Weltweit haben wichtige Akteure wie Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden – wie im Pariser Abkommen gefordert – damit begonnen, Finanzflüsse im Kampf gegen den Klimawandel umzuleiten. Die Weltbank beispielsweise wird die Finanzierung von Öl- und Gasinfrastrukturen ab 2019 einstellen. Die SNB als Verwalterin des achtgrössten Vermögens der Welt hinkt der internationalen Entwicklung hinterher.

Mit der Vernachlässigung von Klimarisiken untergräbt die SNB die Wirksamkeit der Schweizer Klimapolitik, nimmt eine enorme Verschwendung öffentlicher Gelder in Kauf und schadet den Interessen der Schweiz.

 

Links

Studie deutsch

https://bit.ly/2F7KaMp

http://www.artisansdelatransition.org/berichte.html

http://www.artisansdelatransition.org/berichte.html#infografie
Étude en français
http://www.artisansdelatransition.org/rapports.html

Empfehlungen der Klimaallianz
https://bit.ly/2HHS2JF

 

Hinweis

Am Freitag 27. April findet anlässlich der GV der Schweizerischen Nationalbank um 09.45 Uhr beim Eingang Kursaal Bern, Kornhausstrasse 3, 3013 Bern eine paradoxe Strassenaktion statt, bei der als SNB Bankmanager Verkleidete für deren klimaschädliche Anlagepolitik einstehen werden.

 

Für Rückfragen

Markus Keller: 076 316 92 37, markus.keller@fossil-free.ch
Susana Jourdan: 026 321 37 11, susana.jourdan@larevuedurable.com
Jacques Mirenowicz: 026 321 37 10, jacques.mirenowicz@larevuedurable.com
 

Artisans de la transition

Der 2016 gegründete Verein Artisans de la transition strebt die Förderung von Möglichkeiten an, damit jedermann zum Akteur eines raschen Ausstiegs aus fossilen Energien und für einen ökologischen Wandel werden kann. Die Artisans handeln auf drei Ebenen: a) möglichst viele Menschen für Projekte der Bürgerenergie (besonders Energiegenossenschaften) und für das Divestment aus den fossilen Energie mobilisieren, b) mittels der halbjährlich erscheinenden Zeitschrift LaRevueDurable und mit Newslettern informieren, und c) darauf hinwirken, dass das persönliche Handeln mit den persönlichen Werten im Einklang ist, besonders durch die Durchfuhrung von Carbon conversations.

 

fossil-free.ch

Die Divestmentbewegung fossil-free.ch setzt sich in der Schweiz dafür ein, dass institutionelle und wohlhabende Investoren ihre Investitionen in besonders klimaschädliche Unternehmen aufgeben und in non-fossile Firmen umschichten, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreichbar zu machen.

Markus Keller MSc
Vizepräsident / Medien
Fossil Free Switzerland

+41 76 317 92 37
markus.keller@fossil-free.ch
www.fossil-free.ch

Wenn wir die Zukunft vorhersagen können, aber nicht wollen.

Vergessen Sie die Digitalisierung – die Zukunft heisst Dekarbonisierung

Prof. Dr. Henrik Nordborg
Studiengangleiter Erneuerbare Energien und Umwelttechnik
HSR Hochschule für Technik, Rapperswil

Nehmen wir an, Sie wollen an einer Hanglage eine Wohnsiedlung errichten. Das erforderliche geologische Gutachten zeigt aber, dass der Hang instabil ist, weshalb nur mit kostspieligen Zusatzmassnahmen gebaut werden kann. In unserer Gesellschaft wären Sie verpflichtet, die erforderlichen Massnahmen umzusetzen, um überhaupt bauen zu dürfen. Niemand darf eine Siedlung realisieren, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Tal abrutschen wird. Die Moral der Geschichte: Die Sicherheit der Bevölkerung ist wichtiger als der Profit und wir verlassen uns auf Experten, um Gefahren abzuschätzen. Dies ist der Grund, wieso wir heute ohne Bedenken in ein Flugzeug steigen oder mit dem Auto über eine Autobahnbrücke fahren. Das Wissen der Experten garantiert unsere Sicherheit und wir sind bereit, die Zusatzkosten dafür zu zahlen.

Wenn es um die Klimaerwärmung geht, scheint die Menschheit weniger vernünftig zu agieren. Trotz mehrerer eindeutiger Berichte des IPCC [1], welche seit 1990 in regelmässigen Abständen erscheinen und in aller Deutlichkeit auf die Gefahren der Erderwärmung hinweisen, hat kein einziges Land der Welt eine mit den Zielen der Uno kompatible Klimapolitik [2]. Die Erde hat sich bereits um 1°C erwärmt und wir sind auf Kurs, diesen Planeten bis Ende des Jahrhunderts um weitere 2-3°C zu erwärmen [3]. Um beim obigen Vergleich zu bleiben: Die Wohnsiedlung wurde günstig gebaut und ist bereits ins Rutschen geraten. Wenn wir nicht schnell handeln, werden viele Menschen sterben. Zum Glück für die Politiker haben die jungen Leute, deren Leben akut gefährdet sind, noch kein Stimmrecht.

In der Gesellschaft tut sich aber etwas, da immer mehr Menschen Mühe haben, ihren Kindern oder Enkelkindern in die Augen zu schauen und ihnen die Wahrheit über den Zustand der Welt zu sagen. In der Schweiz haben die Klimaseniorinnen eine Klage einegereicht [4], um schärfere Massnahmen gegen die Klimazerstörung zu fordern. In den USA verklagen mehre Städte, wie z.B. New York [5] und San Francisco [6], die grossen Ölfirmen. Weitere Beispiele sind die Klage von Greenpeace gegen die norwegische Regierung [7], die Klage der Organisation «Our Children’s Trust» in den USA im Namen aller jungen Menschen und künftiger Generationen [8] und die von Arnold Schwarzenegger [9].

Bei der Klima- und Umweltzerstörung geht es nämlich nicht um mangelndes Wissen oder Technik. Es geht nur um kurzfristiges Denken, Dummheit und Gier. Die Lösung der Krise wird viel Geld kosten und niemand ist bereit, den Kindern zuliebe auf etwas zu verzichten. Wie Marc Baumann es in der Süddeutschen Zeitung formuliert hat: «Urlaub war uns wichtiger als eure Zukunft, sorry» [10]. Es geht dabei aber um etwas sehr Fundamentales: den Staatsvertrag. Ein Staat, der seine Bevölkerung nicht schützt, hat keine Existenzberechtigung. Politiker, denen die Zukunft der Kinder ihrer Wähler egal ist, landen bald auf dem «Schutthaufen der Geschichte». So gesehen gibt es keine Alternative zu einer ambitionierten Klimapolitik.

Offensichtlich ist diese Botschaft nicht überall angekommen. An einer Digitalisierungs-konferenz in Zürich vor einigen Jahren hat der Hauptredner den Vortrag mit folgenden Worten begonnen: «Meine Damen und Herren. Stellen sich die Welt in 30 Jahren vor. Das Energieproblem der Menschheit ist gelöst.» Dies hat mich sehr betroffen gemacht. Nicht nur, weil die Aussage offensichtlich falsch ist, sondern vor allem, weil sie eine weit verbreitete Denkfaulheit offenbart, welche für eine fortschrittliche Gesellschaft sehr gefährlich ist. Es mag einem Informatiker verziehen sein, nichts vom Energiesektor zu verstehen. Den Energiesektor zu ignorieren ist aber fahrlässig und dumm, da die Computer, Roboter und Kryptowährungen der Zukunft nur mit erneuerbarem Strom angetrieben werden können.  Die Produktion von Bitcoins verschlingt aber heute schon gleich viel elektrische Energie wie die Schweiz und nimmt rasant zu [11]. Eine einzige Bitcointransaktion verbraucht etwa 862 kWh elektrische Energie, was etwa der Jahresproduktion von 6 m2 Photovoltaikanlagen entspricht. Für eine einzige Transaktion! Die Frage, ob dies Sinn macht, erübrigt sich.

Leider können wir heute die Zukunft nur allzu gut vorhersagen. Wenn wir mit «business as usual» weiterfahren, wird die Menschheit das 21. Jahrhundert wohl kaum überleben. Die Temperatur der Erde wird um weitere 4-5 °C steigen, die Weltmeere werden, bei ständig zunehmender Versäuerung, im Jahre 2050 mehr Plastikmüll als Fische enthalten [12], und die Flüchtlingskrise wird sich zunehmend verschärfen, da viele Länder spätestens Mitte dieses Jahrhunderts nicht genug Wasser haben werden [13]. An der schwedischen Westküste ist die Artenvielfalt seit den dreissiger Jahren um 60% zurückgegangen und global ist die Anzahl der wildlebenden Wirbeltiere zwischen 1970 und 2012 um 58% zurückgegangen [14] [15]. Unsere Kinder leben in einer Welt, welche sich von der Welt unserer Eltern und Grosseltern fundamental unterscheidet. Das erschreckende dabei ist das Tempo der Veränderung. Während der letzten 27 Jahre ist die Insektenpopulation in Deutschland um 76% zurückgegangen. Heute muss man nach einer sommerlichen Autofahrt die Windschutzscheibe nicht mehr von zerquetschen Insekten reinigen. Das war in meiner Kindheit anders. Die Veränderung schreitet heute so schnell voran, dass die Sprache nicht mitkommt. Wie erklären Sie einem Kind den Begriff «Schmetterlinge im Bauch», wenn es noch nie einen Schmetterling gesehen hat?

Es muss aber nicht so sein. Der Studiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik an der Hochschule für Technik in Rapperswil gibt jungen Menschen das notwendige Wissen, um die Klima- und Umweltkrise zu lösen. Dabei müssen wir davon ausgehen, dass unsere Gesellschaft bald die Trendwende zur Nachhaltigkeit einleiten wird. Denn es macht wenig Sinn, junge Menschen auszubilden, welche eh keine Zukunft haben. Ein wichtiges Ziel dabei ist klar und einfach zu kommunizieren: Spätestens 2050, also in etwa 30 Jahren, muss die Dekarbonisierung der Gesellschaft abgeschlossen sein. In Anbetracht der Tatsache, dass der Energiebedarf der Menschheit heute zu 85% durch fossile Energieträger (Kohle, Erdgas und Öl) gedeckt wird, ist dies sicher die grösste Herausforderung, der sich die Menschheit je gestellt hat [16].

Als Studiengangleiter für erneuerbare Energien und Umwelttechnik habe ich wohl einen der besten Jobs der Welt. Ich darf, zusammen mit meinen Kollegen und jungen begeisterungsfähigen Menschen an Lösungen arbeiten, welche eine Zukunft der Menschheit auf der Erde ermöglichen. Wir müssen uns überlegen, wie wir die gesamte Energieinfrastruktur der Welt in 30 Jahren umbauen können. Wer dies tut, entdeckt bald die Möglichkeit eine Gesellschaft zu bauen, welche friedlicher, gerechter und gesünder ist, als die jetzige. Das einzige, was es dafür braucht, ist Mut zur Veränderung. Denn «Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind», wie Albert Einstein dies formuliert hat.

Der amerikanische Präsident F. D. Roosevelt hat bei seinem ersten Amtsantritt seinen Landsleuten mit folgenden Worten Mut gemacht: «So lassen Sie mich zunächst meiner Überzeugung Ausdruck verleihen, dass es nur eine Sache gibt, die wir fürchten müssen, die Furcht selbst — namenloser, unvernünftiger, unbegründeter Terror, der nötige Anstrengungen lahmlegt, Rückschritt in Fortschritt zu verwandeln». Besser kann man es wohl kaum sagen. Wenn wir den Mut haben, unsere Gesellschaft drastisch umzubauen, sind alle Probleme lösbar. So schauen Sie Ihren Kindern, Enkelkindern oder Patenkindern ruhig in die Augen und versprechen Sie ihnen eine bessere Zukunft. Diese ist nämlich machbar aber keineswegs selbstverständlich.

[1] “IPCC Reports,” [Online]. Available: http://ipcc.ch/publications_and_data/publications_and_data_reports.shtml.
[2] D. Roberts, “No country on Earth is taking the 2 degree climate target seriously,” VOX, 29 April 2017. [Online]. Available: https://www.vox.com/2016/10/4/13118594/2-degrees-no-more-fossil-fuels.
[3] M. Kivner, “COP21: What does the Paris climate agreement mean for me?,” BBC, 14 December 2015. [Online]. Available: http://www.bbc.com/news/science-environment-35092127.
[4] “Klimaseniorinnen,” [Online]. Available: https://klimaseniorinnen.ch.
[5] B. Van Voris, “Big Apple Sues Big Oil Over Climate Change,” 10 Januar 2018. [Online]. Available: https://www.bloomberg.com/news/articles/2018-01-10/exxon-bp-chevron-should-pay-for-climate-costs-new-york-says.
[6] I. Johnston, “San Francisco sues Big Oil for billions over climate change claiming they knew the dangers for decades,” Independent, 21 9 2017. [Online]. Available: http://www.independent.co.uk/environment/san-francisco-big-oil-lawsuit-climate-changes-fossil-fuels-knew-decades-tobacco-california-city-a7958871.html.
[7] Greenpeace.org, “www.greenpeace.org,” 15 2 2017. [Online]. Available: https://www.greenpeace.org/archive-international/en/press/releases/2017/Climate-lawsuit-against-Arctic-oil-goes-to-court/.
[8] Our Children’s Trust, “Our Children’s Trust,” [Online]. Available: https://www.ourchildrenstrust.org/.
[9] E.-I. Dovere, “politico.com,” 12 März 2018. [Online]. Available: https://www.politico.com/magazine/story/2018/03/12/arnold-schwarzenegger-sxsw-trump-big-oil-me-too-217345.
[10] M. Baumann, “Sueddeutsche Zeitung,” 14 7 2017. [Online]. Available: http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46223/Urlaub-war-uns-wichtiger-als-eure-Zukunft-sorry.
[11] Digiconomist, “Bitcoin Energy Consumption Index,” [Online]. Available: https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption.
[12] G. Wearden, “More plastic than fish in the sea by 2050, says Ellen MacArthur,” The Guardian, 19 1 2016. [Online]. Available: https://www.theguardian.com/business/2016/jan/19/more-plastic-than-fish-in-the-sea-by-2050-warns-ellen-macarthur.
[13] UN Water for Life, “Water for Live,” United Nations, [Online]. Available: http://www.un.org/waterforlifedecade/scarcity.shtml.
[14] A. Clemens, “Massives Artensterben an Schwedens Küste,” Spektrum der Wissenschaft, 21 07 2017. [Online]. Available: http://www.spektrum.de/news/massives-artensterben-an-schwedens-kueste/1484643.
[15] WWF, “Living Planet Report 2016,” WWF, [Online]. Available: https://www.worldwildlife.org/pages/living-planet-report-2016.
[16] BP, “BP Energy Outlook,” BP, [Online]. Available: https://www.bp.com/en/global/corporate/energy-economics/energy-outlook.html.