Die Klimakrise: Stehen wir am Abgrund oder sind wir schon einen Schritt weiter?

Einige Gedanken zum Klimawandel und zur Wiederwahl von Donald Trump.

Auf Wunsch der Studierenden fing ich im Jahr 2013 an, Klimavorträge zu halten. Damals hatte die atmosphärische CO2-Konzentration den Wert von 400 ppm noch nicht erreicht, die USA hatte mit Barack Obama einen Präsidenten, der in vollständigen Sätzen kommunizieren konnte, und die Welt hatte noch nichts vom Pariser Klimaabkommen oder dem 1,5-Grad-Ziel gehört. Einen Sonnenzyklus später haben wir dieses Ziel bereits hinter uns gelassen, der amerikanische Präsident heisst zum zweiten Mal Donald Trump, und die Treibhausgaskonzentrationen steigen immer steiler an.

Wir fahren gegen eine Wand und beschleunigen immer noch! Obwohl die Auswirkungen des Klimawandels inzwischen unübersehbar sind, hat keine Regierung der Welt einen Plan, um etwas dagegen zu tun. Sogar das UN Environment Programme bezeichnet die internationale Klimapolitik als «heisse Luft» und betont, dass reale Probleme nicht durch Rhetorik allein gelöst werden können.

In diesem Vortrag möchte ich gnadenlos aufzeigen, was schiefgelaufen ist, und wie wir trotz allem die Menschheit retten könnten. Erstaunlicherweise ist die Lösung in meinem ersten Vortrag aus dem Jahr 2013 zu finden, denn wirtschaftliche und politische Lösungen funktionieren besser, wenn sie mit der Thermodynamik kompatibel sind.

Wann: 25. Februar 2025 um 17:15
Wo: Ostschweizer Fachhochschule, Oberseestrasse 10, Rapperswil
Anmeldung: Eventbrite

Der Vortrag ist besonders für junge Menschen geeignet, um etwas Hoffnung zu schöpfen. Wer den Event bewerben möchte, findet das entsprechende Plakat hier:


One thought on “Die Klimakrise: Stehen wir am Abgrund oder sind wir schon einen Schritt weiter?

  1. Ja seit dem Pariser Klimavertrag ist noch nie so viel abgeholzt worden! Die “policy makers” wurde mit false Input der Holzindustrie gefüttert. NDC war per Waldfläche berechnet worden, auch Kahlschlag galt als Waldfläche. Dann wurden auf bestehende Wälder noch CO2 Zertifikate verkauft womit die Firmen sagten, sie seien CO2 neutral. Und es wurde kompensiert mit Reduktionen und technischen Erneuerungen, die per Regulationen vorgeschrieben werden hätten müssen, denn man kann sich damit nicht kompensieren. Dann wird das ganze auf das Carbon im Holz neu berechnet was BS ist, denn die Klimaleistung eines Baumes ist weltumfassend: Wasserspeicher, Feinstaubfilter, GHG aller Art Reduktionen, Sauerstoffproduzent etc, zum meinen eine technische Lösung kann das alles besser ist eine Illusion. Die Umstellung auf Biomassenanrechnung öffnet jetzt den Impact Betrug, dass die Steuergelder in die Hände der Forstwirtschaft und Monolulturen fliessen, die für den Kahlschlag und Raubbau an erster Stelle verantwortlich waren….Holz braucht eine Klimasteuer. Holz ist und war NIE CO2 neutral! Die Forstwirtschaft hat kein governance – sie kontrollieren die Executive, Legislative und Judikative! Das führte dazu, dass Indonesien kahl wurde und der Amazonas so extrem abgeholzt wurde….man muss immer die Input Parameter ansehen! Was heisst überhaupt ein Wald – die Definitionen, sonst ist bei bester Logik – falscher Input falscher Output!!!

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