I had the great the pleasure of giving a plenary talk at the 100% Climate Neutrality Conference 2026 in Sønderborg at the University of Southern Denmark. I talked about the challenges, the Problem, the Solutions, and the Road Ahead. My short poll on how people view the world (Slide 2) was interesting. Older people seem more optimistic about the future than the students. Hardly surprising, but rather concerning.
The slides are here. As always, I am looking forward to your comments and questions.
From the beginning of time there have been two flames burning in the human heart. The flame of anger against injustice, and the flame of hope you can build a better world. And my job is to go round fanning both flames.
– Tony Benn
I am very much looking forward to the event at the Rote Fabrik tonight. My lecture will hopefully be (thought) proviking, the film PETRO MELANCHOLIE is very good, and it will be fun to discuss with Heike Eichler, Annette Junker and the rest of you.
In den Medien wird zu wenig darüber berichtet, welche rasante Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien gerade stattfindet. Wenn ich erzähle, dass die Fachzeitschrift Science «das unaufhaltsame Wachstum der erneuerbaren Energien» zum «wissenschaftlichen Durchbruch des Jahres 2025» erkoren hat, reagieren die meisten Menschen sehr erstaunt. Das «Scheitern der Energiewende» erkennt man anscheinend daran, dass Wind und Sonne jährliche Wachstumsraten von über 15 % verzeichnen, und schon ein Viertel aller neuen Autos elektrisch sind, aber leider nicht in Europa hergestellt werden.
Der europäische Strommix seit 1985. (Quelle: Energy Institute, Statistical Review of World Energy, 2025)
Die obige Grafik zeigt die Entwicklung des europäischen Strommix seit 1985. Die Stromerzeugung von AKWs und fossilen Brennstoffen (Erdöl, Erdgas und Kohle) nimmt ab, die Wasserkraft nimmt langsam zu, aber der Anteil von Sonne und Wind wächst mit über 10 % pro Jahr. Inzwischen stammen etwa 42 % der elektrischen Energie in Europa aus erneuerbaren Quellen. Wenn man bedenkt, dass Europa sowohl Uran wie auch Erdöl und Erdgas importieren muss, ist diese Entwicklung sehr zu begrüssen. Es geht heute nicht nur um Klimaschutz, sondern um die Frage, ob Europa eine Zukunft haben soll oder nicht.
Leider scheinen die meisten europäischen Regierungen den Bezug zur Realität verloren zu haben. Wer Mario Draghis Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit der EU liest, stellt fest, dass die Stärken Europas in den Bereichen Energie- und Umwelttechnik liegen (siehe Grafik unten). Wir haben keine grossen Computer- oder Softwarefirmen wie Apple, Google, Intel oder Microsoft, aber bedeutende Firmen im Energiesektor, wie Siemens, ABB, Schneider oder Alstom.
Am 20. Mai organisieren wir eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Energie- und Umwelttechnik an der OST in Rapperswil. Wir werden über die aktuelle Forschung und laufende Projekte berichten, aber vor allem Fragen beantworten. Weitere Infos und Link zur Anmeldung sind hier:
An diesem Mittwoch den 29. April werde ich den letzten Vortrag des Projekts Hoffnung halten: Die friedliche Revolution. Ich freue mich auf zahlreiche und aktive Teilnahme.