Wir freuen uns, auch dieses Jahr das Filmfestival Films For Future in Zürich unterstützen zu können. Denn ohne eine positive Vision für die Zukunft, die jungen Menschen Hoffnung gibt, macht unser Bildungswesen keinen Sinn. Vom 1. bis 30. November bietet Films for Future eine ganze Reihe denkwürdiger und inspirierender Filme und Podiumsgespräche. Das Programm ist hier zu finden: Festival program 2025 | Films for Future
Wasser ist Ursprung, Element und Lebensquelle – und zugleich bedroht. «Our Blue World» nimmt uns mit auf eine filmische Odyssee durch die Welt des Wassers: von Gletschern über Flüsse bis zu den Tiefen der Ozeane. Angesichts zunehmender Dürren, Überschwemmungen, Brände und Artensterben wird deutlich: Wasser ist das Medium, durch das die Folgen des Klimawandels spürbar werden.
Der Film verbindet epische Bildsprache mit der Weisheit indigener Kulturen und moderner Wissenschaft und Technologie. Die hoffnungsvolle Botschaft: Mit einem Wandel im Bewusstsein und konkreten Maßnahmen können wir die Erde regenerieren und eine lebenswerte Zukunft gestalten.
In «Algorithmen – Die unberechenbare Gefahr» entlarvt Dorothe Dörholt die stille Macht digitaler Systeme, die längst unseren Alltag durchdringen. Der Film zeigt, wie Algorithmen Entscheidungen treffen, die unser Leben beeinflussen – von der Kreditvergabe über medizinische Diagnosen bis hin zur Strafverfolgung.
«Unschätzbare Wälder» führt uns in das Herz der Schweizer Wälder und zeigt eine Welt, die seit über 150 Jahren von nachhaltiger Forstwirtschaft geprägt ist. Der Film begleitet die Menschen, die diese Wälder Tag für Tag pflegen und am Leben erhalten. Nach und nach werden jedoch auch die Grenzen dieses scheinbar vorbildlichen Modells sichtbar, wenn es mit den Bedürfnissen der Gesellschaft konfrontiert wird, die wiederum Auswirkungen auf ferne Ökosysteme wie den Amazonas haben.
Ein eindringlicher Dokumentarfilm, der das Lokale mit dem Globalen verbindet und unsere westlichen Gewissheiten angesichts der dringenden Aufgabe, die Wälder unseres Planeten zu bewahren, hinterfragt.
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen.
Die Aufgabe einer Fachhochschule ist es, junge Menschen auf berufliche Tätigkeiten vorzubereiten, welche «die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden […] erfordern» [HFKG]. Es geht darum, Wissen und Methoden zu vermitteln, die auch in der Zukunft relevant sein werden. Vor allem wollen wir unsere Studierenden befähigen, selbstständig denken zu können und Initiativen zu ergreifen. Anscheinend leisten wir keine schlechte Arbeit, da viele unserer Studierenden direkt nach dem Studium an spannenden Forschungsprojekten mitarbeiten können.
Wir haben auch eine sehr aktive Fachschaft, die nicht nur Podiumsgespräche mit den Dozierenden organisiert, sondern auch weiss, wie man Party macht. Am 16. Mai fand wieder das legendäre Volleyballturnier an der OST in Rapperswil statt, organisiert von Studierenden des Studiengangs Erneuerbare Energien und Umwelttechnik.
Volleyballturnier 2025
Unsere Studierenden haben gute Gründe, mit Zuversicht in die Zukunft zu schauen. Egal was einige Politiker und gewisse Medien behaupten, die Energiewende ist nicht mehr aufzuhalten. Im letzten Jahr wurden weltweit 630 GW neue Stromerzeugung installiert – 90 % davon waren Sonnen- und Windenergie (IRENA). Zum Vergleich hat ein AKW wie Leibstadt eine Leistung von 1.3 GW.
Gleichzeitig nimmt die Anzahl der Elektroautos stark zu, was nicht nur für das Klima, sondern auch für die Lärm- und Schadstoffbelastung unserer Städte sehr positiv ist. Den Verbrennungsmotor werden wir also nicht verbieten müssen, da es sich einfach um eine veraltete Technologie handelt. Unsere Studierenden haben dies schon verstanden und das Interesse für Elektromobilität und Batterietechnologien ist gross.
Entsprechend ist der Arbeitsmarkt für unsere Absolvent*innen ausgezeichnet. Die FH-Lohnstudie 2025 kommt zum Schluss, dass Ingenieur*innen in den Bereichen Energie und Wasser zu den Spitzenverdienern gehöhren. Der einfache Grund dafür ist, dass Energie und Wasser lebensnotwendig sind, im Unterschied zu vielen anderen Produkten und Dienstleistungen.
Unsere Studierenden haben verstanden, wohin der Wind weht. Wer ein spannendes Studium mit engagierten Mitstudierenden und exzellenten Jobaussichten sucht, kann sich gerne bei uns melden: Bachelor Erneuerbare Energien und Umwelttechnik | OST
Hier zur Abwechslung eine gute Nachricht: Die Anmeldezahlen für den Studiengang Erneuerbare Energien und Umwelttechnik sehen in diesem Jahr gut aus. Offensichtlich sind die Schülerinnen und Schüler der Schweiz klüger als die Politik und wissen, was wichtig ist.
Der Humor ist nur der Selbstvorwurf eines, der nicht wahnsinnig wurde bei dem Gedanken, mit heilem Hirn die Zeugenschaft dieser Zeitdinge bestanden zu haben. Außer ihm, der die Schmach solchen Anteils einer Nachwelt preisgibt, hat kein anderer ein Recht auf diesen Humor. Die Mitwelt, die geduldet hat, daß die Dinge geschehen, die hier aufgeschrieben sind, stelle das Recht, zu lachen, hinter die Pflicht, zu weinen. Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate. Sätze, deren Wahnwitz unverlierbar dem Ohr eingeschrieben ist, wachsen zur Lebensmusik.
– Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit.
Als ich im Jahr 2013 meinen ersten Klimavortrag hielt, war ich immer noch der Meinung, dass Aufklärung etwas bewirken würde. Wenn die Menschen nur wüssten, wie gross das Problem ist und wie wir es lösen könnten, würden sie ihren Kindern zuliebe etwas tun. Das glaube ich nicht mehr. Die meisten Menschen sind zu bequem, faul und feige, um aktiv zu werden, und ausserdem scheint ihnen die Zukunft der eigenen Kinder vollkommen egal zu sein. Diese Gleichgültigkeit der Menschen ist am schwersten zu ertragen.
Wie Harald Welzer festgehalten hat, leben wir heute in einer Gesellschaft, die den Generationenvertrag einseitig aufgekündigt hat (Welzer, Harald. Selbst denken: Eine Anleitung zum Widerstand). Junge Menschen sind da, um die Privilegien der Alten zu verteidigen. Entweder durch ihre Arbeit, die dazu dient, ein kaputtes Pensionssystem etwas länger am Leben zu halten oder als Kanonenfutter in einem Krieg, dessen angebliches Ziel es ist, ein Europa zu verteidigen, das es längst nicht mehr gibt. Nach der Finanzkrise, der COVID-Krise, dem Krieg in der Ukraine und dem Genozid in Gaza ist vom paneuropäischen Gedanken wenig übrig. Wenn sogar die grünen Parteien lieber Kriege führen als den Klimawandel und die Umweltzerstörung zu verhindern, fällt es einem nicht leicht, hoffnungsvoll zu bleiben.
Eine Szene aus “Das Lächeln einer Sommernacht” von Ingmar Bergman
Vor allem stellt sich die Frage, wer einen Plan für die Zukunft hat. Vor 12 Jahren haben viele Politiker und Politikerinnen zumindest so getan, als läge ihnen das Überleben der Menschheit am Herzen. Heute nicht mehr. Stattdessen werden von PR-Experten ausgearbeitete Pressemitteilungen als politische Programme verkleidet und verkündet. In der politischen Kommunikation ist es offensichtlich nicht mehr relevant, ob eine Aussage richtig oder falsch ist, oder ob ein politisches Programm nur ansatzweise umsetzbar ist. Es ist, als hätte die politische Klasse komplett den Bezug zur Realität verloren. Europa soll gleichzeitig die erneuerbaren Energien ausbauen, die Energiepreise senken, die Rüstungsausgaben deutlich erhöhen, um einen ewigen Krieg gegen Russland führen zu können, und einen 50-jährigen Rückstand in Computertechnologie aufholen, um führend im Bereich der künstlichen Intelligenz zu werden. Und dies alles soll mit einer immer älter werdenden Bevölkerung passieren und durch Staatsverschuldung und Kürzungen der anderen Staatsausgaben finanziert werden. Die Überlegung macht gewissermassen Sinn: Wer braucht schon Bildung, Forschung oder Umweltschutz, wenn es sowieso keine Zukunft geben wird. Das Einzige, was nicht in Frage kommt, sind Steuererhöhungen für die Reichen. Dies sind politische Programme, deren Wahnwitz dem Ohr unverlierbar eingeschrieben ist, wie Karl Kraus es vor über 100 Jahren so schön formuliert hat.
Das große Europa führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
– frei nach Bertolt Brecht
Wer sich die Nutzung des Wortes Kakistokratie – die Herrschaft der Schlechtesten – auf Google Ngram anschaut, wird eine stetige Zunahme seit dem Jahr 2016 feststellen. Das mächtigste Land der Welt wird seit mehr als acht Jahren von einem Präsidenten regiert, der nicht denken kann. Entweder weil er zu alt ist oder weil er es nie konnte. Das Phänomen ist aber in praktisch allen westlichen Demokratien zu beobachten. Wahrscheinlich sind die gesellschaftlichen Herausforderungen inzwischen so gross, dass wer mit guten Absichten in die Politik steigt nur verlieren kann. Somit stellen sich nur Scharlatane, Betrüger und Opportunisten zur Wahl, weil sie sich selbst und ihre Freunde bereichern wollen und nicht, weil sie eine Vision für die Zukunft haben.
Wenigstens müssen wir uns heute nicht mehr fragen, wie die grossen Katastrophen der Vergangenheit – der Erste Weltkrieg, der Holocaust oder der Vietnamkrieg – passieren konnten, da sie gerade vor unseren Augen wieder passieren würden, wenn wir den Mut hätten, unsere Augen aufzumachen. Die menschliche Fähigkeit des Wegschauens, der Realitätsverweigerung und des Normalisierens scheint keine Grenzen zu kennen. Was gerade in Gaza, in der Ukraine oder in den USA passiert ist weder normal noch akzeptabel.
Es wird sicher nie eine Welt ohne Konflikte geben. Dies ist aber nicht notwendig, wie John F. Kennedy in seiner grossartigen Rede vom 10. Juni 1963 festgehalten hat. Frieden hiesse, dass wir uns endlich verpflichteten, Konflikte durch Verhandlungen und Diplomatie zu lösen statt durch Gewalt. Oder uns wieder dazu verpflichten, denn in der Charta der Vereinten Nationen steht das Wesentliche schon drin:
Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen, künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat, unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen, Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können, den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern.
– Charta der Vereinigten Nationen (1945)
Was ist schiefgelaufen? Nur drei Jahre nach der Unterzeichnung der UN-Charta hat George Kennan die Ziele der amerikanischen Aussenpolitik festgehalten:
Ausserdem verfügen wir über etwa 50 % des weltweiten Reichtums, aber nur 6,3 % der Bevölkerung. Dieses Missverhältnis ist besonders groß zwischen uns und den Völkern Asiens. In dieser Situation sind wir unweigerlich das Ziel von Neid und Missgunst. Unsere eigentliche Aufgabe in der kommenden Zeit besteht darin, ein Beziehungsgefüge zu entwickeln, das es uns ermöglicht, diese ungleiche Position ohne signifikante negative Auswirkungen auf unsere nationale Sicherheit zu halten. Dazu müssen wir auf alle Sentimentalitäten und Träumereien verzichten und unsere Aufmerksamkeit überall auf unsere unmittelbaren nationalen Ziele richten. Wir brauchen uns nicht vorzumachen, dass wir uns heute den Luxus von Altruismus und Weltverbesserung leisten können.
Es ist schwierig, in Frieden zu leben und gleichzeitig andere Länder auszubeuten. Im Diagramm unten habe ich die Bevölkerung, das Bruttoinlandsprodukt und die Militärausgaben der Welt in drei Gruppen eingeteilt. Der globale Norden hat heute etwa 14 % der Weltbevölkerung, 56 % des BIP und knapp zwei Drittel der Militärausgaben.
Die reichen Industrinationen versuchen immer noch, ihre militärische Überlegenheit zu nutzen, um die Welt auszubeuten. Es gibt aber viele andere Grossmächte, die auch ein Stück vom Kuchen haben wollen.
Europa hat einen großen Appetit, aber sehr schlechte Zähne.
– frei nach Otto von Bismarck
Der berühmte Satz von Bismarck passt wunderbar auf das heutige Europa. Lange haben die europäischen Kolonialmächte selbst den globalen Süden ausgebeutet. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs tun sie es immer noch, aber hauptsächlich als Trittbrettfahrer der amerikanischen Kriegsmaschine. Jetzt hat die USA entschieden, den Ballast abzuwerfen, da sie selbst durch zwei grosse Ozeane geschützt sind. Es macht deutlich mehr Sinn, sich auf die Konsolidierung des nordamerikanischen Territoriums zu fokussieren, wozu aus ihrer Sicht auch Grönland gehört. Die Europäer sollen selbst schauen, wie sie klarkommen.
Europa hat aber schlechte Voraussetzungen, eine globale Grossmacht zu werden. Der Subkontinent hat keine nennenswerten Energie- oder Naturressourcen, eine immer älter werdende Bevölkerung und keine politische Einigkeit. Ausserdem ist Europa keine Insel und auch keine Festung. Die Aussengrenze gegen einen grossangelegten militärischen Angriff zu verteidigen, würde eine enorme Armee erfordern, die einfach nicht zur Verfügung steht.
Manchmal muss man aus der Not eine Tugend machen. Der grosse strategische Vorteil der Europäer ist, dass niemand sie angreifen möchte, weil es nichts zu holen gibt. Die Europäer sind nicht mal in Friedenszeiten in der Lage, sich zu regieren. Wieso sollte eine Besatzungsmacht es wollen? Wenn die EU nur bereit wäre, konstruktiv mit den Nachbarn auf dem eurasischen und afrikanischen Kontinent zusammenzuarbeiten, hätten wir deutlich weniger Probleme.
«Wer eine friedliche Revolution verhindert, macht eine gewaltsame Revolution unumgänglich» hat John F. Kennedy gesagt. Und wer eine friedliche Revolution verhindern möchte, muss inkompetente oder korrupte Führungspersonen einsetzen. Wenn ranghohe europäische Politiker*innen behaupten, dass wir gegen Russland siegen müssen, um später China besiegen zu können, muss man «das Recht zu lachen hinter die Pflicht zu weinen» stellen. Wer sich die Konsequenzen dieser Aussage kurz überlegt, versteht sofort, dass hier der Dritte Weltkrieg vorbereitet wird. Wollen wir das?
Wer den Frieden will, muss bereit sein, seinen Wohlstand zu teilen. Die Kräfte, die zum Untergang Europas führen werden, sind hauptsächlich Gier und Rassismus. Wir scheinen immer noch zu glauben, dass wir einen Lebensstandard und einen damit verbundenen ökologischen Fussabdruck haben können, die viel höher sind als in den Nachbarländern. Ausserdem sind viele unserer Politikerinnen der Meinung, dass alle Rassen gleich sind, aber die weisse Rasse doch ein wenig gleicher. Ob wir uns empören, wenn unschuldige Menschen getötet werden, ist immer noch von ihrer Hautfarbe abhängig.
Keeling-Kurve: Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre steigt immer steiler an. Die Oszillationen der gemessen Daten zeigen, dass der Planet noch lebt.
Schliesslich hängt über unseren Köpfen immer noch das Damoklesschwert des Klimawandels. Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre nimmt immer schneller zu und die Rückkopplungsmechanismen, vor denen uns die Klimaforscher gewarnt haben, fangen an zu wirken. Unsere Biosphäre verliert zunehmend ihre Fähigkeit, Kohlendioxid zu absorbieren, weshalb die Konzentration in der Atmosphäre schneller ansteigt als die Emissionen. Wenn man die Amplitude der Oszillationen der CO2-Konzentration im obigen Diagramm als das «Atmen des Planeten» bezeichnet, kann sich leicht überzeugen, dass der Planet stirbt. Der Plot unten zeigt den jährlichen Anstieg der CO2-Konzentration (Decay) und die Amplitude der Oszillation (Breathing). Seit etwa 25 Jahren werden die Atemzüge unseres Planeten immer schwächer.
Wenn ich sage, dass die Welt zunehmend von Vollidioten regiert wird, meine ich dies nicht als Beleidigung, sondern als eine objektive Feststellung. Die führenden Politiker*innen verstehen nicht, wie unsere Welt funktioniert. Schlimmer noch, sie verstehen nicht, dass sie nichts verstehen, oder dass es etwas zu verstehen gäbe. Sie leben in einer artifiziellen Realität und erkennen nicht «den Unterschied […], der zwischen den auf Meinung gegründeten und den beweisbaren Lehren besteht.» Dieses Zitat ist einem Brief von Galileo Galilei aus dem Jahr 1615 entnommen.
Unsere Hoffnung besteht darin, dass immer mehr Menschen die Korruption des politischen Systems erkennen und verstehen, dass wir in Scheindemokratien leben. Es geht jetzt darum, diesen Menschen einen realistischen Aktionsplan zu geben. Die Global Climate Compensation ist ein ernstgemeinter Versuch, dies zu tun. Es wäre schön, wenn es gelingen würde. Wenn nicht, ist alles sowieso egal.
Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang
Here is an inspiring conversation on the future of Europe. My biggest fear is that the people in charge — from left to right on the political spectrum and the private sector — simply do not get it. We have reached a point in time where old ideas do not work anymore.
The crisis consists precisely in the fact that the old is dying and the new cannot be born; in this interregnum a great variety of morbid symptoms appear. — Antonio Gramsci